Unser Getreide

Seit 1982 mahlen wir bestes biologisches Getreide kurz vor dem Backen zu 100%-igem Vollkornmehl.

Der Weizen

Der Weizen, heute in etwa 200 verschiedenen Züchtungensarten bekannt, entwickelte sich ursprünglich aus den drei Urgetreidearten Emmer, Einkorn und Dinkel.
Unter den Getreidearten bildet der Weizen die harmonische Mitte. In seiner natürlichen Ganzheit enthält das Weizenkorn große Mengen wichtiger Mineralstoffe und Vitamine (E, B1, B2), Kieselsäure und Keimöl.

Der Roggen

Der Roggen hat seinen Ursprung in Asien und ist laut Experten älter als der Weizen. Der Roggen ist eine einfache und resistente Pflanze, die auch in kalten und kargen Gebieten wächst.
Die lange Reifezeit geben dem Roggen Zeit sich mit wertvollen Inhaltsstoffen wie den Vitaminen B, E und C, anzureichern.

Der Dinkel

Der Dinkel, eine der Urformen des Weizens, musste dem Zuchtweizen weichen, weil er sich nicht als Intensivfrucht mit hohen Erträgen kultivieren lässt. Zudem ist der Dinkel mit einem Spelz fest verwachsen, der in einem aufwendigen Verfahren entfernt werden muß.Dies alles trug dazu bei, daß der Dinkel seinen ureigenen Charakter bewahren konnte, nämlich außergewöhnliche Schmackhaftigkeit und vorzügliche Backeigenschaften. Der Dinkel enthaält alle wertvollen Mineralstoffe, Vitamine und Eiweiß in einem ausgewogenen Verhältnis und hat daher auf unsere Zellen eine regenerierende Wirkung. Man sagt ihm nach: er sei das edelste und wertvollste Getreide!

Kamut ©

Kamut (Triticum turgidum polonicum) ist eine alte Weizensorte, die ursprünglich aus Ägypten stammt. Sie ist ein Vorfahr des heutigen Hartweizens (Triticum durum). Kamutkörner sind zirka doppelt so groß wie herkömmliche Weizenkörner und besitzen 20 bis 40 % mehr Eiweiß. Hauptanbaugebiete sind Nordamerika und Südeuropa. Kamut wird für den deutschen Markt fast ausschließlich aus biologischem Anbau angeboten und kann in Reformhäusern und Naturkostläden gekauft werden.
Vergleich zwischen Kamut- und Weichweizenkörnern. Gut erkennbar links die deutlich größeren Körner von Kamut.
Vergleich zwischen Kamut- und Weichweizenkörnern. Gut erkennbar links die deutlich größeren Körner von Kamut.

Kamut enthält Gluten, wie alle Weizenarten. Allergiker, die Probleme mit Weizeneiweiß haben, können versuchsweise ihre Ernährung auf Kamut umstellen. In 95 % der Fälle bleiben allergische Reaktionen dann aus. Dies gilt aber nicht für Menschen, die an Zöliakie oder Sprue erkrankt sind.